Heute geht es von Las Vegas weiter ins Death Valley. Da die heutige Etappe nicht so lang ist, können wir etwas länger schlafen und nochmal unser Glück an einem Roulettetisch versuchen. Zwischen tausenden anreisenden Hackern, die alle die heute startende Black Hat Messe besuchen wollen.
Leider hatten wir heute kein Glück und einen kleinen Teil unseres gestrigen Gewinnes im Nullkommanix verspielt. Geld weg und wir jetzt auch aus Vegas.

Vor uns lag eine Fahrt ohne viele Sehenswürdigkeiten, eine elendig lange Straße schlängelte sich vor uns bis tief ins Death Valley hinein.
Ein Stopp, der zwei geplanten Stopps auf dem Weg zum Motel war der Zapriskie Point, eine tolle Aussicht, aber der Weg dorthin zeigte uns wieso man es Death Valley nennt. Es waren maximal 400 Meter vom Auto zum Aussichtspunkt, welche aber gereicht haben um unsere Klamotten nass zu schwitzen.
Im Auto angekommen erstmal wieder schnell etwas abkühlen bevor wir unseren zweiten Punkt anpeilen. 30 Minuten später haben wir ihn auch erreicht, das Bad Water Basin, der tiefste Punkt der USA ( 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel) und auch hier herrschte wieder eine Bullenhitze. Ein Paar Fotos später und einen kleinen Fußmarsch später über Salz ging es mit dem Auto zum Motel in Stovepipe Wells. Eins von zweien im Death Valley.
Nachdem wir eingecheckt haben und zur Erfrischung ein Bier in den Schaukelstühlen vor dem Hotel getrunken haben ging es für uns das erste mal in diesem Urlaub in einen Pool. Klein aber genau das richtige bei diesem Wetter und um die Zeit zu vertreiben, mehr konnte man hier in der Wüste auch nicht wirklich machen. Die Idee mit dem Pool hatten wir nur leider nicht als einzige. Alle, aber wirklich alle Gäste des Motels tummelten sich in dem rechteckigen Wasserbecken.
Das Motel können wir auch jederzeit weiterempfehlen, das Personal war super nett, das Essen wirklich lecker und die Bar für den Abend sehr nett eingerichtet mit leckeren Cocktails, 15 verschiedene Biersorten von Fass.
Nach unserem Essen haben wir noch ein wenig Zeit in der Bar verbracht und ich hab das hauseigene Bier aus Stovepipe Wells probiert und Lena probierte Cocktails.
Ein sehr schöner Ausklang des Abends an einem tristen Ort, der nicht entspannter und freundlicher hätte zu Ende gehen können.
