San Francisco

Heute stand ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm. Wir waren die nächsten drei Nächte in San Francisco. Hier sind wir nach einer 5 1/2 stündigen Fahrt von unserem Motel in der nähe des Sequoia Nationalparks angekommen. Das erste mal Stau, was uns freute, da wir wussten, dass wir der Zivilisation wieder näher kommen.
In San Francisco selbst haben wir im Motel 6 Downtown übernachtet, welches wir auch wirklich empfehlen können. Die Lage top, in nur 10 Minuten war man direkt am Union Square und es gab viele tolle Restaurants im direkten Umkreis. Die Zimmer waren, wie man es nicht anders aus den Motelketten gewohnt war recht sauber. Das beste an unserem Hotel jedoch war, dass wir obwohl es wirklich mitten in der Stadt lag einen eigenen Parkplatz in der Moteleigenen Tiefgarage hatten.
San Francisco ist nicht gerade für seine günstigen Parkgebühren bekannt. Oft schläft das Auto hier teurer als der Mensch selbst.
Um so viel wie möglich von der Stadt zu sehen, haben wir uns dazu entschlossen ein Hop on – Hop off Ticket für zwei Tage zu erwerben. Bei diesem Ticket war auch noch eine Lichterfahrt am frühen Abend durch die Stadt mit inbegriffen.
An unserem ersten Abend in San Francisco haben wir nicht viel gemacht. Nach unserer Ankunft im Motel nur noch ein wenig die Umgebung erkundet, bevor wir in einem Thai-Restaurant essen gegangen sind.  Wo genau und welche Restaurant wir besucht haben, führen wir unten etwas genauer auf und erzählen euch unsere Eindrücke. Lohnt sich das Essen oder eher nicht.
Erstmal zur Stadt selber, da der Platz zur Bebauung limitiert war, ist San Francisco recht „klein“. Die Stadt ähnelt deutschen Städten vom Aufbau, es gibt wieder mehrere Querstraßen und nicht wie in Los Angeles nur gefühlt jeden halben  Kilometer. Ich persönlich habe mich hier gleich heimisch gefühlt und muss auch sagen, dass uns San Francisco wirklich sehr gut gefallen hat.

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Am nächsten morgen ging es dann für uns erstmal an den Union Square, wo wir uns das oben genannte 2-Tages Ticket für den Sightseeing Bus gekauft haben. Erster Stop: Fishermans Wharf. Der Himmel war strahlend blau, aber es war nicht zu heiß. Hier geht laut Einheimischen auch immer eine gute Brise Wind. Wir wollten im „Cafe Hollywood“ frühstücken gehen, da eine Bekannte uns dieses empfohlen hatte. Leider haben wir es nicht gefunden und sind dann notgedrungen und fast verhungert in einen Laden direkt am Pier 39 frühstücken gegangen. Essen war in Ordnung, der Service eher eine Katastrophe! Wir sind danach ein wenig über den Pier spazieren gegangen und haben  uns Alcatraz erstmal aus der Ferne angesehen. Leider haben wir kein Ticket mehr für die Gefängnisinsel bekommen. Ein Tipp: Kümmert euch so früh wie möglich um ein Ticket, bzw. sobald ihr wisst wann ihr in San Francisco seid. Für uns waren die knapp 1 1/2 Monate vorher schon deutlich zu spät.
Weiter ging es dann ans Pier 39 um die Seelöwen zu beobachten. Ein toller Anblick.

Nachdem wir nun etwas am Pier und dem Wasser entlang geschlendert sind und ein paar Straßenkünstlern beim tanzen zugeschaut haben, ging es mit dem Bus zur Golden Gate Bridge. Sie ist wirklich beeindruckend. Natürlich sind wir auch an der Golden Gate Bridge ein wenig umhergewandert um das ein oder andere Foto zu machen und den perfekten Fotostopp zu entdecken. Hier haben wir uns dann auch dazu entschlossen mit dem Bus über die Golden Gate Bridge nach Sausalitos zu fahren. Eine tolle Fahrt, nur leider wirklich Arschkalt. Ein Tipp: Immer Klamotten zum überziehen dabeihaben!

Wir wussten das es hier kühler sein soll und hatten schon lange Hosen und Pullover an, aber der Wind über der Brücke gepaart mit einem Cabrio-Bus war dann doch schon härter als erwartet. Nach einer Rundtour durch Sausalitos sind wir  wieder über die Brücke zurück zur Busstation um in die City zu kommen. Vom Union Square ging es dann zurück zum Hotel um uns fertig zu machen und in einen Burrito-Laden. Angeblich soll es einer der besten der Stadt sein.Das Essen war schon sehr gut, nur der Laden sehr klein und man musste schon vor der Tür anstehen und warten bis man einen Platz bekommen hat.

Nach dem Essen sind wir dann noch durch San Francisco gegangen um zum Abschluss des Abends in eine stylische Cocktailbar mit sehr ausgefallenen Cocktails zu gehen. Es war sehr dunkel, die Stühle aus schwarzem Leder, viel Holz und ein großer Kamin. Ein paar Cocktails und ein Starkbier später sind wir ins Hotel. Morgen geht es ja wieder weiter…

Heute klingelte unser Wecker recht früh und Lena hatte uns schon ein Cafe herausgesucht, wo wir frühstücken „sollten“. Auch hier musste man früh morgens schon auf ein Platz warten und seinen Namen an eine schwarze Tafel am Eingangsbereich schreiben. Aber was sollen wir sagen, sehr gute Entscheidung. Nicht günstig aber jeden Penny wert. Wir hatten beide ein Omelett mit Krabben. Ein Traum!

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Danach ging es auch gleich weiter, denn heute hatten wir noch viel vor. Punkt 1 war der Versuch evtl. doch noch ein Ticket für Alcatraz zu ergattern und zwar direkt vor Ort…keine Chance. Wir haben uns dann für das Programm entschieden, dass wohl alle Pechvögel machen müssen. Wir sind mit dem Boot raus bis vor Alcatraz gefahren und einmal um die Insel und das Gefängnis herum. Schon wirklich beeindruckend, wenn man auch die kleinen Geschichten dazu erfährt. Die Bootstour ging unter der Golden Gate Bridge weiter, welche heute im Nebel gehüllt war und fast noch schöner als gestern. Alles in allem können wir diese Notfalllösung jederzeit weiterempfehlen. Hier konnten wir noch etwas entspannen und ein paar wirklich schöne Fotos schießen.

Wieder an Land angekommen, sind wir nochmal über den Pier gelaufen bevor wir wieder in den Bus gestiegen sind um ein paar Stationen weiter zu fahren. Unser nächstes Ziel war die Lombard Street, eine geschlängelte Straße mit vielen Blumen. Wohl bekannt aus Film und Fernsehen. Der Weg zur Lombard Street war relativ anstrengend, da es in San Francisco sehr steil zu geht. Berg hoch, Berg runter. Aber auch das hatte sich wieder gelohnt. Allein die Autos, welche schon Schlange standen, waren fast alle einen Anblick wert. Viele Sportwagen, Muscle Cars und zwischendrin der Family Van.

Wie schnell die Zeit hier doch vergeht, kurz noch Zeit gehabt an der Straße etwas zu verweilen, bevor wir uns auf den Weg zur Cable Car Station gemacht haben um mit Ihr zurück zu Union Station zu fahren. Ein echtes Erlebnis und sollte auch Pflichtprogramm für einen Besuch in San Francisco sein.

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Wieder am Union Square angekommen stieg das Hungergefühl und wir hatten uns dazu entschlossen noch einmal Thai essen zu gehen. Leider hatte der Laden vom ersten Abend noch geschlossen und so haben wir uns für einen anderen Thailänder entschieden, der nicht schlecht war, aber dem Thai vom ersten Abend nicht annähernd das Wasser reichen konnte.
Nach dem Essen sind wir ins Hotel gegangen und haben uns warm angezogen. Gleich startet nämlich unsere Nachttour durch San Francisco. Die Tour war sehr schön und ging knapp zwei Stunden. Man konnte viel sehen und auch eine Menge neuer Eindrücke von zuvor gesehenen Sehenswürdigkeiten gewinnen. Im dunkeln und beleuchtet wirkt vieles dann doch nochmal anders. Einziger Wermutstropfen war die eisige Kälte. Zwischenzeitlich hatten wir das Gefühl wir müssten erfrieren. Zum Glück ging es den anderen Teilnehmern auch so. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Noch am Leben, aber völlig durchgefroren haben wir nach einer dennoch sehr schönen Tour wieder den Union Square erreicht.
Jetzt hieß es für uns ein letztes mal durch die Straßen von San Francisco zu streifen, bevor unsere Reise morgen wieder weiter geht.

Tag 1:

  • Lers Ros Thai – kann man und muss man auch empfehlen. Eines der besten Thai-Restaurants die wir je besucht hatten. Das Personal war freundlich, auch wenn wir den Eindruck hatten, dass sie selbst kein Englisch sprechen.

Tag 2:

  • Eagle Cafe Restaurant – aus der Not geboren, da wir sonst wohl verhungert wären. Das Essen war im großen und ganzen in Ordnung. Leider war der Service sehr unhöflich und einfach nicht interessiert. Da die Mensche hier vermutlich sowieso nur einmal essen kommen, braucht man wohl nicht höflich sein.
    Für den Notfall kann man hier essen gehen, ich würde aber grundsätzlich lieber etwas anderen empfehlen.
  • Tacorea – hier gilt das selbe wir für Lers Ros Thai. Kann man empfehlen. Das Essen war sehr gut. Der Laden ist recht klein und man muss auf seinen Platz warten. Vor der Tür standen die Leute schon Schlange. Absolut In der Laden und einen Besuch wert.

Tag 3:

  • Brendas  French Soul Food – Lena ihre Idee und eine sehr gute. Das Essen war richtig gut, das Flair war ebenfalls toll. Von Einheimischen die wohl gerade vom Feiern kommen, Geschäftsmännern im Anzug und Touristen war alles vertreten. Man muss wenn man kommt seinen Namen an eine Tafel schreiben und warten bis man einen Tisch bekommt.  Wir können euch den Laden ohne Einschränkungen empfehlen. Kleiner Haken: Günstig ist anders.

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