Nachdem wir heute die Eindrücke von gestern gut verarbeitet haben, freuen wir uns schon auf die nächste Etappe.
Ziel der Etappe ist ein kleines B&B inmitten des Dartmoors. Vorher aber besuchen wir einen der Gärten für die Cornwall bekannt ist. Die Lost Gardens of Heligan.

Nach dem Frühstück ging es dann auch direkt los. Nach gut 60 Minuten Fahrt erreichten wir die Gärten. Es war ein mystischer Ort, der lange Zeit im Krieg in Vergessenheit geraten ist. Um dieses mystische Gefühl weiter zu verstärken haben die Besitzer Skulpturen verwittern lassen oder Gegenstände an Bäume gehangen und so auch Kunst kreiert.
Ein weiteres Highlight war der „Dschungel“ mit seiner Hängebrücke. Dank des Golfstroms herrscht hier in diesem Abschnitt von England ein Klima, dass es erlaubt einen Dschungel zu „züchten“.

Natürlich dürfen hier aber auch die gepflegten Wiesen, die bunten Blumen und die eigenen Tiere nicht fehlen. Schließlich war es, bzw. ist es ein gigantisches Anwesion mit einem Herrenhaus, das leider abgeschottet und nicht zu besuchen war.
Zum Mittagessen gab es hier einen Hamburger von den eigenen Tieren und dazu ein selbstgebrautes Bier. Also alles Bio und aus der Eigenversorgung.
So langsam wurde es auch Zeit unsere Reise wieder fortzusetzen. Im Shop noch schnell die Chance genutzt ein paar Geschenke für die lieben zuhause zu besorgen.
Kaum hatten wir mit dem Auto die Grenze zum Dartmoor überschritten, bot sich uns ein nicht wirklich bekanntes Bild. Alle Tiere liefen frei über die Wiesen, Straßen und wo auch immer sie sonst laufen wollten. Schafe, Pferde, Ziegen und Hühner. Man musste als langsam fahren, was aber angesichts der tollen Landschaft gar kein Problem war.
Hier stoppten wir kurz auf einem Parkplatz, um ein Stück spazieren zu gehen. Doch kaum angekommen stand das erste Pferd auch schon am Auto und steckte seinen Kopf durch unsere Scheibe…zu Essen bekommen hat es aber nichts.. so wie es sich gehört!

An unserer Unterkunft angekommen, ein kleines, sehr abgelegenes Herrenhaus, wurden wir sehr freundlich von unseren Gastgebern begrüßt.
Wir unterhielten uns ein wenig mit Ihnen nachdem wir unsere Sachen auf das Zimmer gebracht hatten und erführen, dass wenn wir noch etwas essen wollten mit dem Auto noch 5 Kilometer weiter fahren müssten.
Gehört getan…wir konnten uns zwar nicht vorstellen, wo es hier irgendwo im Nirgendwo etwas zu essen bekommen sollten, doch plötzlich konnte man in der Ferne ein kleines Haus erkennen. Das muss es sein und es war auch so.
Die Aussicht draußen war der Hammer, weswegen wir hier vor dem Essen auch noch unser Bier als Aperitif genommen hatten.

Da es immer kühler wurde, zog es uns zum Essen in die Hütte. Das Essen war gut, wir hatten beide Überbackenes. Was genau es war, kann ich euch nicht mehr sagen. Ich kann mich nur noch an Fleisch und Pilze erinnern.

Zum Abschluss noch ein Bier bevor wir uns wieder auf den Rückweg zur Unterkunft gemacht haben. Morgen geht es weiter nach Bournemouth.

[…] Tag 15 – Von vergessen Gärten und freilaufenden Tieren (von Falmouth ins Dartmoor) […]
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