Heute konnten wir erstmal ganz entspannt frühstücken, da wir keine Tour oder einen festen Plan für den heutigen Tag hatten.
Wir hatten bereits am Vorabend einen Roller für den Tag gemietet. Eine sehr gute Entscheidung!
Nach dem Frühstück, was aus Rührei und Brot bestand, setzten wir uns auf den Roller um den kompletten Scenic-Way abzufahren.
Den ersten Teil der Strecke kannten wir bereits von gestern, er sah aber vom Roller deutlich schöner und beeindruckender aus als aus dem Fenster eines Busses.

Dieser Teil der Strecke war auch bereits sehr gut ausgebaut, wohingegen der 2.-Teil durchaus einer Buckelpiste ähnelte. 🙂
Wir legten immer wieder ein paar Stopps ein, um das ein oder andere Foto unserer Tour zu machen.

Nach knapp 3 Stunden waren wir mit dem Scenic-Way durch und überlegten wo wir etwas essen könnten. Wir erinnerten uns an den Duck Stop, ca. 5 Kilometer von unserem Homestay entfernt.
Hier handelt es sich um eine Entenfarm und um den Anbau von Erdnüssen und Pfeffer. Laut Tripadvisor die Nummer 1!
Alleine der Weg war schon ein Abenteuer…es gab keine geteerten Straßen, der Weg bestand aus Schlaglöchern die bis zu 30 cm tief waren und der ganze Weg war voll mit Sand und Matsch. Da es nicht unser Roller ist, war es egal und wir hatten unseren Spaß.

Am Duck-Stop angekommen, wurden wir sofort von dem Sohn des Besitzers in Empfang genommen und zu einem Tisch unter einem kleinen, hölzernen Pavillon geführt. Hier saßen bereits mehrere Touristen.
Kurz nachdem der Sohn uns verlassen hatte, kehrte er mit gerösteten Erdnüssen und Salz zurück, sowie mit einem Chiligewürz. Die Mischung war sehr interessant und echt lecker.
Wir buchten die Tour durch die Farm, welche ein kleines Essen beinhaltete. Es gab eine Art Reibekuchen, die man selbst füllte und später in eine Erdnusssauce tauchte. Die Sauce war der Knaller. Dazu gab es noch ein Getränk pro Person.
Der zweite Teil der Tour, war das Füttern der Enten. Unser Guide machte sich den Spaß und ließ uns die Enten auf die verschiedensten Arten füttern. Zuerst aus der Hand und später noch mit den Füßen. Ich kann euch sagen, das kitzelt wie Hölle. Ich fand es genial, Lena hat etwas gelitten 🙂

Nachdem wir einige Fotos der Enten gemacht haben, ging es weiter zum dritten Punkt…Bullenreiten…wir haben gepasst (für uns ist das Tierquälerei) und sind lieber nochmal unter das Pavillon gegangen um etwas zu entspannen.
Das hat sich gelohnt! Ein gelungener Tag bis jetzt.
Auf dem Heimweg zum Homestay hielten wir noch an ein paar kleinen Stellen für das „perfekte“ Urlaubsbild.

Am Homestay angekommen gaben wir den Roller zurück, packten all unser Hab und Gut zusammen und machten uns frisch, bevor wir ein letztes ma(h)l mit der Familie zusammen gegessen haben.
Um 21.15 Uhr geht unsere Reise nämlich weiter…Mit dem Nachtbus nach Ninh Binh. Ein Stop den wir so nicht geplant hatten, aber ein besonders schöner werden sollte.
Extra zu erwähnen und zu loben ist hier unsere Gastfamilie, welche uns auf Rollern zu dem Nachtbus fuhren. Hier warteten sie über eine halbe Stunde gemeinsam mit uns, bis der Bus endlich angekommen ist. Zum Abschied gab uns unsere Gastmama noch selbstgemachte Bananenpancakes und Minibananen mit, damit wir in den nächsten 8 Stunden im Bus nicht verhungern.
