Hier ist er nun. Der erste Blogeintrag rund ums Essen. Und gleich eine Granate 😛
Warum das Thema „Burrito“ als erster Beitrag? Ganz einfach und so kurz wie möglich:
Während unseres Rundtrips an der Westküste der USA kamen wir dem amerikanischen Essen gefährlich nahe 😉 . Es lässt sich eigentlich recht schnell zusammenfassen :
- Fast-Food, Plastikgeschirr/Besteck und Coke
Der geübte Gourmetgaumen unter euch merkt schnell: Hier werd‘ ich nicht glücklich!
Und genau so ging es mir! Irgendwann konnte ich das fettige Essen nicht mehr sehen.
Ganz anders sieht das natürlich in den Städten aus: LA, Las Vegas, San Francisco – Multikulti – genau wie das Angebot an Speisen.
Wir haben unter anderem eine kulinarische Reise nach Japan, Thailand und weil es so lecker war nochmal Thailand unternommen. An dieser Stelle sehr zu empfehlen: Thailändisches Restaurant Lers Ros in San Francisco. Hier bekommt man wirklich authentisches Thai-Essen. Genial!
Als wir jedoch wieder einmal irgendwo im Nirgendwo unterwegs waren und uns der Hunger überkam, fackelten wir nicht lange und hielten im nächsten „Ort“ -Blanding, Utah. Irgendwas Essbares werden wir schon finden. Und da war er: Pops Burrito.
Burrito klingt gut- warum nicht. Innen ähnelt es einem Subway. Du kannst dir deinen Burrito zusammenstellen lassen wie immer du möchtest. Überforderung machte sich breit!!
Also haben wir einfach mit unserem Finger auf alles gezeigt, was wir in unserem Burrito haben wollten. Einmal bitte davon und davon und ach davon bitte auch noch.
Es war soooo lecker. Vielleicht lag es am Hunger oder daran, dass die Erwartungen an einen Burrito nicht so hoch waren. Vielleicht war er aber auch einfach genial!
Denn mal ehrlich, die Burritos die ich bisher gegessen habe waren in „mexikanischen Restaurants“ in Deutschland. Die Füllung reichte von Hähnchen mit Käse bis Chili con Carne. Aber das ist eben kein Burrito. Kein original mexikanisch-amerikanischer Burrito!
Dieser Burrito war so anders – er hatte diesen Frischekick der mich absolut überrascht und überzeugt hat. Dieses Salsa aus frischen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Limettensaft und Koriander war der Hammer. Dabei noch frische Guacamole. Das Fleisch butterzart zerrupft. Ich schwebte im siebte Genusshimmel! So schmeckt also ein Burrito.
Wenn wir wieder in Deutschland sind, wird das nachgekocht!
Und hier sind wir nun – zurück in Deutschland. Nach einer intensiven Internetrecherche über Burritos haben wir alle Zutaten besorgt.
Hier die Zutaten unseres California-Burrito:
- Carnitas (Pulled Pork) – wir hatten es von Bofrost (fertig mariniert) – war super
- Kidneybohnen
- etwas Salat
- Sour Cream
- Guacamole
- Reis – wir haben den Express Uncle Bens Reis „mexikanisch“ genommen – normaler geht genauso gut
- Salsa Pico de Gallo (Zubereitung ↓ )
- Weizen-Tortilla

Salsa Pico de Gallo
Zutaten:
- Tomaten
- Knoblauch
- rote Zwiebel
- frischer Koriander
- Limettensaft
Zubereitung:
- Die Tomaten vierteln und entkernen.
- Zwiebeln und Knoblauch in Würfel schneiden.
- Koriander grob abrupfen. (Ein paar Stiele intensivieren den Geschmack – also gebt euch nicht zu viel Mühe)
- Alles in den Mixer und ganz kurz anmixen, dass eine Salsa entsteht.

Zubereitung Burrito:
- Weizentortillas in Alufolie einwickeln und im Backofen erwärmen
- Reis erwärmen
- Schichten, stapeln, rollen – was das Zeug hält


Den fertig gerollten Burrito habe ich in Alufolie eingewickelt – Dönerrolle lässt grüßen 😉

Viel Freude beim Nachkochen..ähm..stapeln, schichten, rollen. :-):-) 🙂

Also ich kenn hier auch nur Borrito aus der Microwelle. Aber das was ihr da gegessen habt schaut schon viel besser aus :-).
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Vielen Dank:) Und so leicht selber zu machen!
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