Tag 9 – Mit dem Auto und der Fähre bis in den Nationalpark (Kilkee nach Killarney)

Heute haben wir eine längere Etappe vor uns. Nicht zwingend von der Entfernung, aber von der Fahrtzeit her.
Wir schlafen erstmal alle aus und machen uns dann mit Sack und Pack auf zum Auto.

Karte Killarney Kopie

Am Anfang unserer Etappe geht es wieder ein wenig die Küste entlang mit tollen Aussichten und wunderschönen Landschaften. Desto weiter wir in den Süden Irlands kommen, umso schöner wird es.

Bevor es dann von der Küste weiter in Richtung Landesinnere und Killarney geht, haben wir eine kleine Fährfahrt vor uns. Wir hatten Glück, dass die Fähre gerade da war als wir angekommen sind. Im schlimmsten Falle hätten wir sonst gute 3 Stunden totschlagen müssen. Denn die Alternative, den Meeresarm zu umfahren, hätte fast genauso lange gedauert. Aber man darf ja auch mal Glück haben im Leben, oder 😉 ?


Am anderen Ufer angekommen fing es an zu regnen. Das sollte uns vorerst aber egal sein, da wir noch ein Stück mit dem Auto unterwegs sind.

Schmale kurvige Straßen durch grüne Landschaften sind das gewohnte Bild heute, wenn man aus den Autofenstern guckt.
Passend zu unserer Ankunft in Killarney wurde das Wetter besser. Unser Navi führte uns so ziemlich genau in den Mittelpunkt Killarneys, denn hier lag unser Hostel. Die Stadt war voll mit Menschen und ein Geschäft reiht sich an das andere Willkommen in einer Touristenhochburg. Man merkt, dass der Nationalpark nicht weit ist und es für die meisten Touristen auch der Startpunkt für den Ring of Kerry ist. Schließlich soll er es morgen auch für uns sein.

Glücklicherweise fanden wir einen Parkplatz auf dem wir kurz halten konnten, um zumindest im Hostel einzuchecken. Nach dem Parken sind wir dann mit Koffer und Gepäck durch die Stadt zu unserem Hostel, in dem wir die nächsten 2 Nächte übernachtet haben. Für den Preis war die Lage und Sauberkeit echt top. Das Neptune Hostel ist wirklich zu empfehlen. Auch die Mitarbeiter waren sehr nett und hilfreich und gaben uns den Tipp zum Parken. Es gibt eine Kirche etwa 5 Minuten zu Fuß, die einen großen Parkplatz zur Verfügung hat. Das beste daran…komplett kostenlos und so lange man möchte!

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Bevor wir aber anfangen Killarney selbst zu erkunden, sind wir noch an den Lough Leane gefahren. Ein großer See inmitten des Nationalparks. Hier sind wir an dem Ross Castle entlang gewandert und haben uns ein Ruderboot gemietet um auf dem See ein wenig zu paddeln. Sehr anstrengend, zumindest für die Jungs. Der Blick auf den Nationalpark entschädigte jedoch die Strapazen. Teilweise wirkte es, als ob man mitten auf Costa Rica oder Hawaii ist. So sieht es zumindest im Fernseher aus, wir selbst waren ja noch nie dort 😀 ! Um den ultimativen Vergleich zu bekommen, also zwei weitere Ziele auf unserer Reiseliste!!img_6656.jpg

Ein paar Stunden später sind wir dann wieder zurück nach Killarney und haben die Innenstadt erkundet, auf der Suche nach Essen, Trinken und einem Pub mit Livemusik.
So wie es sich für Irland gehört, sind wir auch bei allen Dingen fündig geworden.
Gegessen haben wir in einem Burgerladen mit sehr guten Burgern. Er wurde uns von einer Einheimischen empfohlen und es war ein guter Tipp.

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Ein paar Guiness später hieß es dann ab auf das Zimmer. Morgen geht es früh los und es wird ein langer Tag werden. Ring of Kerry wir kommen.

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