Heute haben wir früh gepackt und uns auf den Weg nach Falmouth gemacht. Wir sind allerdings nicht den direkten Weg gefahren, sondern erst nach Westen um einige Sehenswürdigkeiten abzufahren.
Es war ein schöne Route entlang der schroffen Küste.

Unser erster Stop war Mên-an-Tol, eine 3000 bis 4000 Jahre alte Megalithformation aus der frühen bis mittleren Bronzezeit und liegt in der Grafschaft Cornwall in England. Die Anlage wurde früher auch als Crick Stone oder Devil’s Eye bezeichnet.
Wir hatten es auf einer Postkarte gesehen und uns gedacht man sollte es sich anschauen. Überrascht waren wir dann aber doch, als wir ankamen und gesehen haben wie „groß“ die Steine sind…man könnte auch sagen mickrig.
Nach der kurzen Wanderung von 20 Min haben wir auch wieder unser Auto erreicht und uns in Richtung „Lands End“ gemacht. Eine Landzunge, die auch der westlichste Punkt Englands auf der Hauptinsel markiert.
Die ganze Geschichte war, bzw. ist sehr touristisch aufgebaut. Souvenirläden, 3D Kinos, Restaurants, Attraktionen wie auf einem Jahrmarkt..man bräuchte das ganze nicht, aber man sieht einfach wieder wie sehr Cornwall von den Touristen bevorzugt wird. Es ist hier auch wirklich schön!
Aber zurück zu Lands End. Die Klippen und die Aussicht sind toll, aber wenn man vorher in Irland war wirken sie nicht mehr ganz so imposant.
Weiter ging es zum „Minack Theatre“. Ein einzigartiges Freilichttheater an der Südküste Cornwalls, das in einen Felsabhang direkt an der See gebaut worden ist. Sehr beeindruckend. Hier haben wir uns auf einer der Stufen einen Platz gesucht und ein wenig bei der Theaterprobe zugeschaut.

Direkt neben dem Minack Theatre gab es einen großen Strand, den wir uns mal genauer anschauen wollten, schließlich waren wir den Urlaub noch nicht einmal im Meer schwimmen. Heute war es soweit 🙂
Nach knapp zwei Stunden Aufenthalt am Strand setzten wir unsere Tour fort, Ziel war Marazion mit dem St. Michaels Mount. Das sollte uns jedoch verwehrt bleiben. Nachdem wir drei! Mal durch die ganze Stadt gefahren sind ohne einen einzigen Parkplatz zu finden haben wir entnervt entschlossen unsere Fahrt nach Falmouth fortzusetzen.
In Falmouth angekommen checkten wir in unser Zimmer ein. Ein kleines Zimmer direkt überhalb eines Pubs. Sehr günstig aber mit einer tollen Aussicht auf den Hafen und durch eine steile Treppe auch direkt mit dem Zentrum verbunden.
Es wurde später und der Hunger kam so langsam durch und wir entschlossen durch die Stadt zu schlendern und etwas zu Essen. Gelandet sind wir später bei einem Sudafrikaner „Amanzi“.
Es war ein tolles Lokal und ein toller Abend. Wir hatten es uns so richtig gutgehen lassen.
Vorspeise..Hauptgang..Nachtisch und zum Abschluss noch einen Cocktail…muss ja schließlich auch mal sein!
Wir hatten Oliven, einen Salat mit Garnelen und Avocado als Vorspeise, im Anschluss hatte Lena eine Fischpfanne und ich einen Straußenspieß..kann man definitiv beides empfehlen. Der Nachtisch war was typisches, doch leider habe ich den Namen vergessen.
Nach dem Essen sind wir noch kurz am Hafen entlang und dann zurück ins Zimmer.

[…] Tag 14 – Lands End, Minack Theatre und co. (St. Ives nach Falmouth) […]
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